15640226BRE01

1564, February 26

Bremen

Bremen to governour Paul Stigsson in Iceland: request to plea with the king for protection of Bremen merchants in the harbour Kummerwage in Iceland against Hamburg merchants, who have been a hindrance to their business there.

Created for and published on the HANSdoc website of the German Maritime Museum, Bremerhaven, by Bart Holterman in the context of the research project Between the North Sea and the Norwegian Sea: interdisciplinary Studies of the Hanse. Licensed CC BY.

B1

Bremen, Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Bremen

2-R.11.ff. (Akten der Islandfahrer)

One bifolio

21x30,5cm

Paper

Modern foliation in pencil 3-4

Draft

High German

15640226BRE01SAB0

B2

Bremen, Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Bremen

2-R.11.ff. (Akten der Islandfahrer)

One bifolio

21,5x30cm

Paper

Modern foliation in pencil 5, 8

High German

Note on the back: An kon. mait. oberster in Ißlant, vor de borgerfarer der Kummerwage halven. Datum den 26 february anno etc. 64.

15640226BRE01SAB1

Diplomatarium Islandicum 14:162

Dem edlenn und gestrengen Pawel Stich, kon. mayt. oberster in Isslant, unserm gunstigenn her und frundt.

Unser freundtlichen dienst bevor, edler unnde gestrenger besonder gunstiger her und frundt, wes e. erb. gst. uff unser an dieselbige denn XIen decembris dess vorschenenn 63. jahrss daterede schreibenn unser burger und kaufleute wegen, so die have Kummerwage inn Isslant nun lange zeit von jahren gerubiglich besiegelt, an unss schrifftlich gelangen lassenn, dass habenn wir alles inhalts vorlesenn, und zu der meinung freuntlich verstanden dass e. erb. gst., do die kon. mayt. zu Dennemarck unser allergnedigst her dero zeit zu Kopenhagen gewesenn, alssdan den unserenn befurderung zuerzeigenn, damit sie bei obberurter have gnedigst gelassen unnd gehandthabet werdenn muchtenn, dar auch kon. mayt. derentwegen von unss beschicket die unser mit dem besten zuforderenn, sich gunstiglich erbotenn, dessenn wir unnss gegenn e. erb. gst., freundtlich bedancken, unnd muegen euch nun darauff ferner freundtlich nit bergenn, dass wir ahnn hogstgedachte kon. may.t zu Dennemarck underthenigst suppliceret, die unsere bey itzerneenter have irerlangk jeriger posses und gnedigstenn vorgunstung nach zuerhalt.

Bittenn demnach freundtlich e. erb. gst. sich gunstiglich nitt besweren wolle, voriger eur gunsten vortrestung nach, bey ihrer kon. mayt. die unsere gunstiglich zubefurderenn, damit sie durch der Hamborger hinderlistigess suchen und furnehmen zu ihrem vorterblich nachteiligenn schadenn vilgedachter have nit entsetzt und also gentzlich narungloss gemacht werden muchten. Welches dan nitt allein ihnen, sonder auch unnss und gemeiner stadt zu nicht geringer beschwerung gereichenn wurde, daran vollenbringenn e. erb. gst. die billicheit und wir seint ess umb dieselbigenn zubeschuldenn erbuttich, dat undter unser stadt secret, denn XXVIen februarii anno etc. LXVIIII.

Borgermeistere unnd radtmanne der stadt Bremen.

Transcript of B2 by Bart Holterman, 2017